Theresa Geißler, wissenschaftliche Mitarbeiterin des IAAEU, ist auf der 25. Konferenz des International Network for Economic Research (INFER) mit dem PhD Paper Award ausgezeichnet worden. Die Konferenz fand Anfang September an der Universität Valencia, Spanien statt.
Das ausgezeichnete Papier “Educational Mismatch and Labour Market Institutions“ wurde in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Laszlo Goerke erstellt und untersucht die Beziehung zwischen Gewerkschaftsmitgliedschaft und Educational Mismatch.
Educational Mismatch beschreibt ein Ungleichgewicht zwischen dem erreichten Bildungsniveau und den Anforderungen des Berufs. Anhand der Daten des Sozio-Ökonomischen Panels zeigen die Verfasser, dass Gewerkschaftsmitglieder weniger von Überbildung betroffen sind, also einer zu hohen Bildung im Vergleich zu den Erfordernissen des Arbeitsplatzes. Weiterhin weisen Gewerkschaftsmitglieder eine höhere Wahrscheinlichkeit auf, dass Bildung und Stellenanforderung zueinander passen. Die Autoren begründen die Ergebnisse anhand der Vorteile von Gewerkschaftsmitgliedschaft. Beispielsweise argumentieren sie, dass Gewerkschaftsmitglieder von besseren Informationen über Stellenausschreibungen sowie von Unterstützung im Bewerbungs- und Verhandlungsprozess profitieren. Damit verfügen Mitglieder über bessere Möglichkeiten als Beschäftigte, die keiner Gewerkschaft angehören, Situationen des Educational Mismatch zu vermeiden.
Eine vorläufige Version des Papiers ist unter diesem Link in der INFER Working Paper Series (Nr. 14.2023) erreichbar. Theresa Geißler wird das Papier zudem in einem INFER-Webinar präsentieren. Das Datum des Vortrags wird auf dieser Seite veröffentlicht.
Das ausgezeichnete Papier “Educational Mismatch and Labour Market Institutions“ wurde in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Laszlo Goerke erstellt und untersucht die Beziehung zwischen Gewerkschaftsmitgliedschaft und Educational Mismatch.
Educational Mismatch beschreibt ein Ungleichgewicht zwischen dem erreichten Bildungsniveau und den Anforderungen des Berufs. Anhand der Daten des Sozio-Ökonomischen Panels zeigen die Verfasser, dass Gewerkschaftsmitglieder weniger von Überbildung betroffen sind, also einer zu hohen Bildung im Vergleich zu den Erfordernissen des Arbeitsplatzes. Weiterhin weisen Gewerkschaftsmitglieder eine höhere Wahrscheinlichkeit auf, dass Bildung und Stellenanforderung zueinander passen. Die Autoren begründen die Ergebnisse anhand der Vorteile von Gewerkschaftsmitgliedschaft. Beispielsweise argumentieren sie, dass Gewerkschaftsmitglieder von besseren Informationen über Stellenausschreibungen sowie von Unterstützung im Bewerbungs- und Verhandlungsprozess profitieren. Damit verfügen Mitglieder über bessere Möglichkeiten als Beschäftigte, die keiner Gewerkschaft angehören, Situationen des Educational Mismatch zu vermeiden.
Eine vorläufige Version des Papiers ist unter diesem Link in der INFER Working Paper Series (Nr. 14.2023) erreichbar. Theresa Geißler wird das Papier zudem in einem INFER-Webinar präsentieren. Das Datum des Vortrags wird auf dieser Seite veröffentlicht.