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IAAEU-Direktor gehört zu den publikationsstärksten Forschern der BWL

Die Zeitschrift Wirtschaftswoche hat im Dezember 2020 ihr Ranking der forschungsstärksten Wissenschaftler in der Betriebswirtschaftslehre (BWL) veröffentlicht. Für diese Analyse wurden die Publikationen von Betriebswirtinnen und Betriebswirten erfasst, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz an Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen arbeiten. Als Datenquelle dient das bibliometrische Webportal „Forschungsmonitoring". In die Bewertung floss neben der Zahl der Veröffentlichungen auch die Reputation der rund 850 in die Analyse einbezogenen betriebswirtschaftlichen Fachzeitschriften ein.
Laszlo Goerke, wirtschaftswissenschaftliche Direktor des IAAEU und Professor für Personalökonomik an der Universität Trier, gehört zu den forschungsstärksten 4% aller Betriebswirte in der Kategorie 'Lebenswerk', in der alle bisherigen Publikationen berücksichtigt werden. Auch andere Kollegen aus Trier sind in dieser Kategorie sowie denen, die sich auf Veröffentlichungen der letzten Jahre oder auf jüngere Forscherinnen und Forscher beschränken, prominent vertreten (nähere Informationen finden Sie hier).
Während Rankings wie das der Wirtschaftswoche kurz und prägnant Forschungsleistungen erfassen und vergleichbar machen, zeigt die Auswertung auch, wie sehr die Ranglisten durch die Qualitätsbewertungen der einbezogenen Zeitschriften bestimmt werden. Die oben erwähnte Platzierung des Direktors des IAAEU basiert auf dem Qualitätsurteil des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft, der sogenannten Jourqual 3.0 Liste. Auf Basis dieser Liste belegt Laszlo Goerke den Platz 129 in der Kategorie 'Lebenswerk', in der gut 4000 Personen berücksichtigt sind. Legt man jedoch die Gewichtung zugrunde, die die Zeitung Handelsblatt in einer Auswertung aus dem Jahr 2014 verwandt hat, dann gehört der Direktor des IAAEU zu den absolut publikationsstärksten Betriebswirten in Deutschland und erreicht den Platz 26. Diese Differenzen verdeutlichen, dass Ranglisten zur Messung von Forschungsleistung nur einen, allerdings nicht unwichtigen Indikator darstellen, mit dem der Beitrag zum Wissensfortschritt abgebildet werden kann.