Am 18. November nahm Prof. Daniel Ulber am Workshop „Regulating Working Time in the Digital Era“ an der Universiteit van Amsterdam teil. Die Veranstaltung befasste sich mit den Herausforderungen und Potenzialen der Regulierung von Arbeitszeit im Kontext von Digitalisierung, Plattformarbeit und zunehmender Hyperkonnektivität.
Prof. Daniel Ulber hielt einen Vortrag mit dem Titel „Digitalisation and working time law: contemporary challenges and solutions“ und beleuchtete dabei ungelöste rechtliche Fragen der Digitalisierung vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung der Arbeitszeitrichtlinie. Obwohl die Richtlinie aus arbeits- und gesundheitsschutzrechtlicher Perspektive auf tragfähigen Grundannahmen beruht, ist sie zunehmend nicht mehr in der Lage, die neuen Arbeitsformen und Beschäftigungsmöglichkeiten zu berücksichtigen, die durch die Digitalisierung der Arbeitswelt entstehen. Der Europäische Gerichtshof hat dieses Problem teilweise durch eine gefestigte Rechtsprechung zum Begriff der Ruhezeiten sowie durch eine restriktive Auslegung der Ausnahmen und Abweichungen in der Richtlinie aufgegriffen.
Dennoch sollte nach Auffassung von Prof. Ulber eine Modernisierung in Betracht gezogen werden. Diese müsse nicht zwingend mit mehr oder weniger Schutz einhergehen, sondern solle vielmehr den Veränderungen der Arbeitswelt Rechnung tragen und die damit verbundenen Regelungsprobleme lösen.
Ein herzlicher Dank gilt Nuna Zekić für die Ausrichtung der Konferenz sowie allen, die an der Organisation mitgewirkt haben! Beitrag hat keine Bilder
Prof. Daniel Ulber hielt einen Vortrag mit dem Titel „Digitalisation and working time law: contemporary challenges and solutions“ und beleuchtete dabei ungelöste rechtliche Fragen der Digitalisierung vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung der Arbeitszeitrichtlinie. Obwohl die Richtlinie aus arbeits- und gesundheitsschutzrechtlicher Perspektive auf tragfähigen Grundannahmen beruht, ist sie zunehmend nicht mehr in der Lage, die neuen Arbeitsformen und Beschäftigungsmöglichkeiten zu berücksichtigen, die durch die Digitalisierung der Arbeitswelt entstehen. Der Europäische Gerichtshof hat dieses Problem teilweise durch eine gefestigte Rechtsprechung zum Begriff der Ruhezeiten sowie durch eine restriktive Auslegung der Ausnahmen und Abweichungen in der Richtlinie aufgegriffen.
Dennoch sollte nach Auffassung von Prof. Ulber eine Modernisierung in Betracht gezogen werden. Diese müsse nicht zwingend mit mehr oder weniger Schutz einhergehen, sondern solle vielmehr den Veränderungen der Arbeitswelt Rechnung tragen und die damit verbundenen Regelungsprobleme lösen.
Ein herzlicher Dank gilt Nuna Zekić für die Ausrichtung der Konferenz sowie allen, die an der Organisation mitgewirkt haben! Beitrag hat keine Bilder