Eine neue Studie von Dr. Sven Hartmann sowie Koautoren aus Italien und Tschechien untersucht den Zusammenhang zwischen dem relativen Alter innerhalb eines Schuljahrgangs und dem Ernährungsverhalten von Jugendlichen in Europa.
Die Analyse von Daten aus 30 europäischen Ländern zeigt, dass jüngere Schülerinnen und Schüler innerhalb einer Klasse häufiger ungesunde Ernährungsgewohnheiten aufweisen. Sie haben unter anderem ein höheres Risiko für Übergewicht, konsumieren häufiger Softdrinks und lassen öfter Mahlzeiten aus. Die Effekte zeigen sich besonders deutlich bei Jungen.
Die Autoren argumentieren zudem, dass institutionelle Rahmenbedingungen eine Rolle spielen: In Ländern mit flächendeckenden Schulmahlzeiten fallen die Unterschiede zwischen relativ jüngeren und älteren Jugendlichen geringer aus.
Die Studie basiert auf Daten der internationalen Erhebung „Health Behaviour in School-Aged Children“, in deren Rahmen zwischen 2001 und 2018 rund 600.000 Jugendliche befragt wurden.
Die Studie erschien in der Zeitschrift Economics of Education Review.
Die Analyse von Daten aus 30 europäischen Ländern zeigt, dass jüngere Schülerinnen und Schüler innerhalb einer Klasse häufiger ungesunde Ernährungsgewohnheiten aufweisen. Sie haben unter anderem ein höheres Risiko für Übergewicht, konsumieren häufiger Softdrinks und lassen öfter Mahlzeiten aus. Die Effekte zeigen sich besonders deutlich bei Jungen.
Die Autoren argumentieren zudem, dass institutionelle Rahmenbedingungen eine Rolle spielen: In Ländern mit flächendeckenden Schulmahlzeiten fallen die Unterschiede zwischen relativ jüngeren und älteren Jugendlichen geringer aus.
Die Studie basiert auf Daten der internationalen Erhebung „Health Behaviour in School-Aged Children“, in deren Rahmen zwischen 2001 und 2018 rund 600.000 Jugendliche befragt wurden.
Die Studie erschien in der Zeitschrift Economics of Education Review.