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Erfolgreicher 13. Workshop on Labour Economics (WLE) am IAAEU

Äußerst zufrieden blickt das Organisationsteam des 13. Workshop on Labour Economics (WLE), der am 25. und 26. März dieses Jahres stattfand, auf die vergangene Woche zurück: „Das lief doch alles erstaunlich gut“ resümiert Jonas Feld, hauptverantwortlich für die Organisation. Während der WLE in normalen Zeiten „analog“ in den Räumlichkeiten des IAAEU im 7. Stock des H-Gebäudes am Campus II stattfindet, wurde dieses Jahr auf ein virtuelles Format gesetzt. Erfahrungen mit der Organisation großer Onlineveranstaltungen hatte am IAAEU vorher niemand.
Die Möglichkeit, trotz Reisebeschränkungen an einer Fachtagung teilnehmen zu können, war sicherlich ein Grund dafür, dass die Teilnehmerzahlen dieses Jahr die eines gewöhnlichen WLE deutlich übertrafen. Mehr als 130 Personen hatten sich zur Konferenz angemeldet, so viele wie noch nie. Gemeinsam folgten sie den insgesamt 57 Präsentationen, ebenfalls ein Rekord.
Eine weitere Ursache für das stetig wachsende Interesse am WLE ist sicherlich das breite thematische Spektrum und das stetig zunehmende wissenschaftliche Renommee der Konferenz. Gleich mehrere Vorträge widmeten sich der spezifischen Arbeitsmarktsituation in Deutschland, und hierbei insbesondere der allgemeinen Lohnentwicklung, der unterschiedlichen Entlohnung zwischen privatem Sektor und öffentlichem Dienst sowie dem Einfluss der Hartz-Reformen. Weitere Vorträge befassten sich mit befristeter Beschäftigung, (Weiter-)Bildung und Arbeitszufriedenheit – dies teilweise vergleichend auch über mehrere Länder hinweg. Auf das Interesse vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen auch die Vorträge und anschließenden Diskussionsrunden zum Einfluss von Digitalisierung sowie zur Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern.
Schwerpunkte bildeten auch dieses Jahr wieder maßgeblich die Forschungsinteressen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehrstuhls für Personalökonomik an der Universität Trier und des IAAEU: So gab es mehrere Sitzungen zur Bedeutung und zum Einfluss von Gewerkschaften sowie zur Integration von Migrantinnen und Migranten. Schließlich referierte Professor Guido Friebel von der Goethe-Universität Frankfurt in der Keynote am Ende des ersten Konferenztages zu personalökonomischen Experimenten in Unternehmen und legt dabei einen Schwerpunkt auf methodische Herausforderungen.
Der Best Paper Award für eine herausragende Einreichung und Präsentation ging dieses Jahr an Yajna Govind, Doktorandin an der Paris School of Economics, die für Ihr Arbeitspapier mit dem Titel „Is naturalization a passport for better labor market integration? Evidence from a quasi-experimental setting“ ausgezeichnet wurde.
„Das Interesse an unserem Workshop steigt von Jahr zu Jahr. Dass wir dem gewachsenen Interesse auch in diesem außergewöhnlichen Jahr durch eine virtuelle Konferenz gerecht werden konnten, freut uns natürlich“, fasst Jonas Feld die Einschätzung des Organisationsteams am IAAEU zusammen. Nichtsdestotrotz hofft das WLE-Team die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im nächsten Jahr wieder persönlich in Trier begrüßen zu dürfen.